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Warum es so schwer ist Gewohnheiten zu ändern

Aktualisiert: 21. Nov. 2022


Wir sind Gewohnheitstiere. Im Laufe unseres Lebens haben wir verschiedene gesundheitsförderliche, aber auch gesundheitsschädigende Gewohnheiten ins Unterbewusstsein installiert. Sobald ein Programm im Unterbewusstsein ist, hat unser Verstand kaum mehr etwas zu melden und wenn er es versucht, verbraucht er wertvolle Lebensenergie. Erfahre jetzt, warum es uns so wahnsinnig schwer fällt Gewohnheiten zu verlernen, was Gewohnheiten wirklich sind und wie der Gewohnheitszyklus funktioniert.




Kurze Zusammenfassung

- Gewohnheiten sind Abläufe in unseren Gedankens-, Gefühls- sowie Verhaltensweisen, die wir kontinuierlich und unbewusst durchführen


- Wir befinden uns in einem Gewohnheitszyklus, wenn jeder Tag gleich oder ähnlich verläuft, wie der Tag zuvor


- Gewohnheiten lassen sich kaum mit dem bewussten Verstand verändern. Für eine geschmeidige sowie nachhaltige Veränderung eines Musters, sollte man mit dem Unterbewusstsein arbeiten.



Inhalt

- Was ist eine Gewohnheit

- Der Gewohnheitszyklus alias Hamsterrad

- Warum es so schwer ist Gewohnheiten zu verändern



Was ist eine Gewohnheit


Gewohnheiten sind Abläufe in unseren Gedankens-, Gefühls- sowie Verhaltensweisen, die wir kontinuierlich beinahe schlafwandlerisch und unbewusst durchführen. Einige dieser Gewohnheiten unterstützen unsere Ziele sowie Träume zu erreichen und wieder andere wirken sich negativ auf uns und unser Umfeld aus. Zu spätes Schlafengehen, zu wenig Sport, ungesunde Ernährung, Rauchen oder Alkohol – Jedem ist klar, dass man sich selbst dabei nichts Gutes tut.


Alle Menschen haben Gewohnheiten. Sei es Zähneputzen, abends TV zu schauen, laut zu reden, sich hilflos oder begeistert zu fühlen oder das Essen zu bestimmten Uhrzeiten einzunehmen. Gewohnheiten formen unseren Tagesverlauf. Da jeder Tag aufsummiert unser Leben ergibt, beeinflussen unsere Gewohnheiten unser Leben.


Denke einen kurzen Moment darüber nach, welche Gewohnheiten in Deinem Alltag verwurzelt sind und wie sie sich auf Dein Leben auswirken.


„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

- Buddha



Der Gewohnheitszyklus alias Hamsterrad


Der Durchschnittsmensch ist ein Wesen, der grösstenteils aus gewohnten Gedankens-, Gefühls- sowie Verhaltensmustern besteht. Wie oft hast Du bereits den Satz gehört:

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere.


Wir leben mehrheitlich in derselben räumlichen Umgebung. Jeden Tag denken wir etwa 70`000 Gedanken, wovon neunzig Prozent dieselben wie einen Tag zuvor sind. Tagaus tagein stehen wir mit derselben Bewegung auf, wir putzen uns die Zähne im genau gleichen Rhythmus, verlassen die Haustür mit demselben stöhnen, umgeben uns mit den gleichen Menschen, die dieselben Emotionen in uns auslösen, wie jeden Tag. Sodass wir am Abend wieder die Zähne im gleichen Rhythmus putzen und mit derselben Bewegung ins Bett hüpfen, wie jeden Tag.

Wenn jeder Tag gleich oder ähnlich verläuft, wie der Tag zuvor, dann leben wir in einem unbewussten Gewohnheitszyklus und Leben grösstenteils unbewusst.


Wir laufen auf Autopilot. Wir drehen uns im Kreis und befinden uns in einem Hamsterrad.

Falls Du in diesem Gewohnheitszyklus zufrieden bist, wundervoll. Wenn Du Dich jedoch unzufrieden fühlst, ist es aller höchste Zeit an Deinem Leben etwas zu verändern!


„Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns.“

- John Dryden



Gewohnheiten sind wie Programme im Unterbewusstsein und auf unserer Hardware einprogrammiert. Wenn die Aussenwelt auf unsere Knöpfe drückt, spielen wir das dazu passende Gedankens-, Gefühls-, oder Verhaltensprogramm ab. Diese Programme haben wir im Verlauf unseres Lebens einprogrammiert, damit sie unser Überleben sichern.


Ein hervorragendes Beispiel dafür ist Autofahren zu lernen. Vielleicht erinnerst Du Dich an Deine erste Fahrstunde, als Dein Verstand überaus aktiv war und sich merken musste, welches Pedal zu bedienen ist, was der Fahrlehrer sagt oder wie man korrekt auf der Strasse einspurt. Wenn wir etwas Neues lernen, benötigt es unsere volle Aufmerksamkeit, was wiederum Lebensenergie kostet und da sind wir schon bei einem grossen Vorteil von Gewohnheiten angekommen. Sobald wir Gewohnheiten erschaffen haben, brauchen wir für das Abspielen des Programms kaum Lebensenergie, weil es automatisch funktioniert. Wenn Du heute Auto fährst, kannst Du wahrscheinlich nebenbei Radio hören, mit Deiner Beifahrerin sprechen und merkst irgendwann, dass Du bereits am Ziel angekommen bist, ohne zu wissen wie. Denn die Programme werden von Deinem Unterbewusstsein gesteuert.



Warum es so schwer ist Gewohnheiten zu verändern


Gewohnheiten sind Programme im Unterbewusstsein, daher lassen sie sich wohl kaum auf einer anderen Ebene mit dem bewussten Verstand umprogrammieren und damit haben wir wohl alle bereits Erfahrungen gesammelt. Das sind die Momente, in denen Du etwas wirklich möchtest, es versuchst, es vielleicht ein paar Mal funktioniert und irgendwann reicht Deine Verstandeskraft jedoch nicht mehr aus, um gegen das Unterbewusstsein anzukämpfen, sodass Du Dein Vorhaben aufs Eis legst.



Ein typisches Beispiel dafür sind Neujahresvorsätze. Du möchtest gerne zwei Mal in der Woche am Abend Sport treiben und das findet Dein Verstand natürlich super, weil es zu Deiner Gesundheit beiträgt. In Deinem Unterbewusstsein hast Du jedoch das Programm "Auf dem Sofa sitzen und Netflix gucken" installiert. Wenn Du nun nach der Arbeit Deine grünen Joggingschuhe anziehst, spürst Du in Dir ein Unlustgefühl, das sagt: "Mag ich nicht, lass uns das vermeiden". Dieses Gefühl stammt vom Unterbewusstsein und möchte Dich wieder aufs Sofa lenken. Wenn Du Dich mit Deinem Verstand immer wieder motivierst, trotzdem joggen zu gehen, brauchst Du viel Energie um das Unlustgefühl zu überwinden und irgendwann kommt die Situation, in der Du Dich sowieso schon von einer Arbeitskollegin gestresst fühlst und hörst auf Dein Unterbewusstsein. Du legst Dich aufs Sofa und bemerkst, wie einfach es ist, alles beim Alten zu belassen und schon bist Du wieder im Gewohnheitszyklus gefangen.



Daher lassen sich Gewohnheiten nur schwer mit unserem bewussten Verstand umprogrammieren. Viel leichter ist es, Gewohnheiten direkt im Unterbewusstsein umzuprogrammieren oder Methoden zu verwenden, die die Arbeit mit dem Unterbewusstsein einschliessen.


Eine Methode wäre Hypnosetherapie oder das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM). Mit dem ZRM als Selbstmanagementmethode, kannst Du nachhaltig Deine gedanklichen, gefühlsmässigen und verhaltensbedingten Gewohnheiten ändern.


Mehr über das ZRM findest Du unter folgendem Link:




 


Hier findest Du den Link zum Video "Zürcher Ressourcenmodell - Einfach erklärt":


Fazit


Gewohnheiten sind Muster, die tief in unserem Unterbewusstsein verankert sind. Wenn wir gesundheitsschädigende Gewohnheiten mit unserem bewussten Verstand verändern möchten, würde es uns viel Lebensenergie kosten. Daher sollten wir bei einem Veränderungswunsche eine Methode wählen, die die Arbeit mit dem Unterbewusstsein in den Prozess miteinbezieht und eine Methode ist das Zürcher Ressourcen Modell.



Hast Du schon einmal bewusst mit dem Unterbewusstsein gearbeitet?



Lass Dich doch einmal darauf ein und energetisiere dein Leben!


Deine Kim








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