Wie du alte Gewohnheiten knickst und dein Leben veränderst.

Gewohnheiten sind vollautomatisierte Handlungsmuster, über die wir nicht einmal nachdenken müssen wie beispielsweise Zähne putzen. Wir gehen morgens ins Bad und fragen uns währenddessen nicht einmal mehr wie wir vorgehen müssen oder wie lange wir brauchen.


Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe. - Mark Twain -

Warum haben wir Gewohnheiten?

Sie erlauben unserem Gehirn Energie zu sparen, um nicht über die Handlungen nachdenken zu müssen. Müssten wir uns über alle Tätigkeiten im Alltag zuerst Gedanken machen, würden unsere Energiereserven ganz schnell aufgebraucht sein.

Gewohnheiten sind tief in unserem Gehirn verankert. Es sind Verbindungen, die sogenannten neuronalen Netzwerke, die wir jahrelang genutzt und dadurch in unser Gehirn eingebrannt haben.


Gewohnheiten folgen immer einem Muster:

1) Auslöser

2) darauffolgende Handlung

3) die daraus entstehende Belohnung


Irgendeine Situation beispielsweise Langweile (Auslöser), sorgt dafür, dass wir zum Handy greifen (Handlung) und durch den Konsum von Social Media schüttet unser Körper Dopamin aus (Belohnung). Dopamin ist ein erregend wirkender Neurotransmitter des zentralen Nervensystems, welcher uns zufrieden macht.

Durch die Belohnung, also den Dopaminkick, stärken wir dieses neuronale Netzwerk und wir tun es immer wieder. Unser Gehirn möchte dieses Verhalten natürlich aufrechterhalten. Wenn man diese Aktivität lange nicht mehr durchführt, vermissen wir es. Diesem vermissen sagt man Craving, denn wir sind andauernd auf der Suche nach dem nächsten Kick. Das Craving nach Belohnung kennen auch Raucher und Raucherinnen, wenn sie sich unruhig fühlen (Auslöser), greifen sie zur Zigarette (Handlung) und mit dem ersten Zug wird das Craving minimiert (Belohnung).


Es gibt natürlich ganz viele positive Routinen, hoffe ich zumindest. Im jetzigen Fokus stehen jedoch die negativen.

Du hast die Macht über deine Gewohnheiten.

Wie kann man nun die negativen Routinen durch positive ersetzen?

Mit dem ZRM® (Züricher Ressourcenmodell) Training. Das ZRM® beruht auf neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen zum menschlichen Lernen und Handeln. Es bezieht systematisch kognitive, emotive und physiologische Elemente in den Entwicklungsprozess mit ein und wirkt nachhaltig.


Wie schaffst du es nun mit dem ZRM aus deinen hartnäckigen Gewohnheiten auszubrechen?

Beim ZRM holst du zuerst dein Unbewusstes mit ins Boot, formulierst ein wirkungsvolles Haltungsziel, welches dich motiviert die gewünschte Handlung durchzuführen und planst daraufhin einen umfangreichen Ressourcenpool, der dich bei der Umsetzung unterstützt. Hierbei handelt es sich um soziale, mentale, physische und emotionale Ressourcen, die dir erlauben, die neue Gewohnheit in deinem Gehirn mehrfach zu kodieren. Schlussendlich wirst du dann noch verschiedene Alltagssituationen analysieren, bearbeiten und verändern. Es ist ein Training, was bedeutet, dass umso mehr Energie du in diese Arbeit steckst, desto wirkungsvoller wird das Ergebnis sein. Es ist eine Selbstmanagementmethode die du selber erlernen und anwenden kannst.


Ich bin überzeugt von dieser Methode und spüre die Wirkung jeden Tag.


Ändere die negativen Gewohnheiten und energetisiere dein Leben!


Deine Kim