Herzlich willkommen in deiner 1:1-Monatsbegleitung
Ein Monat. Ein Thema. Und du im Zentrum.
Ich freue mich sehr, dich in dieser persönlichen Begleitung willkommen zu heissen.
In den kommenden Wochen gehen wir gemeinsam deinem Thema auf den Grund – achtsam, klar und in deinem Tempo.
Diese Monatsbegleitung ist ein geschützter Raum nur für dich.
Ein Raum, in dem du nicht funktionieren musst.
Ein Raum, in dem du ehrlich hinschauen darfst.
Und ein Raum, in dem echte Veränderung möglich wird.
Was du in diesem Monat investierst – Zeit, Aufmerksamkeit, Mut und Offenheit – wirkt. Nicht oberflächlich, sondern nachhaltig.
Denn wir arbeiten nicht gegen dich, sondern mit dir: mit deiner Innenwelt, deinem Erleben und dem, was dich wirklich bewegt.
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit und darauf, dich durch diesen Prozess zu begleiten.

Du bist hier aus einem Grund. In diesem Monat arbeitest du nicht an Symptomen, sondern an deiner inneren Haltung – an deinem Ich bin. Indem du dein Unterbewusstsein einbeziehst, entsteht die Energie, die es braucht, damit neue Entscheidungen und neues Verhalten ganz natürlich folgen.
Dein erster Schritt: Vorbereitung auf das Initialcoaching
Bevor wir uns zu unserem Initialcoaching via Zoom treffen, beginnt hier deine Vorbereitung. Sie ist ein wichtiger Teil der Begleitung und gleichzeitig eine erste Einladung, bei dir anzukommen.
Es geht jetzt nicht darum, etwas „richtig“ zu machen.
Sondern darum, ehrlich zu sein.
Mit dir.
Schritt 1:
Dein Thema sichtbar machen
Nimm dir einen ruhigen Moment und öffne das erste Arbeitsblatt.
(du kannst es digital ausfüllen oder ausdrucken – wähle, was für dich stimmig ist).
Beantworte dir darin folgende Fragen – ohne Zensur, ohne Schönreden:
➳ Welches Thema möchtest du in diesem Monat angehen?
➳ Was ist deine aktuelle Herausforderung?
Beschreibe dein Thema so detailliert wie möglich:
➳ Welche Gedanken tauchen immer wieder auf?
➳ Welche Gefühle sind damit verbunden?
➳ Welche Verhaltensweisen entstehen daraus – auch solche, die dir selbst missfallen?
➳ In welchen Situationen zeigt sich dein Thema besonders deutlich?
➳ Wann wird es schwierig, wann vielleicht auch leise spürbar?
Schreibe alles auf, was kommt. Du musst nichts sortieren oder ordnen. Es geht um Sammeln, nicht um Perfektion.
Wenn du fertig bist, speichere das Dokument ab oder halte deine Notizen in einem eigenen Workbook fest.
Anschliessend schickst du mir dein Ergebnis per Telegram:
➳ entweder als Textnachricht
➳ oder als Sprachnachricht
Du entscheidest, wie viel du teilen möchtest. Und gleichzeitig gilt: Je mehr du teilst, desto gezielter und tiefer kann ich dich in diesem Prozess begleiten.
Schritt 2:
Bildwahl – Zugang zu deinem Unterbewusstsein
In den kommenden Schritten arbeitest du nicht nur mit deinem Verstand, sondern bewusst auch mit deinem Unterbewusstsein. Das ist für viele Menschen ungewohnt. Und genau deshalb kann es gut sein, dass sich dein Verstand immer wieder meldet und fragt:
„Was machst du da gerade?“
„Das ist doch seltsam.“
„Macht das wirklich Sinn?“
Das ist normal. Dein Verstand ist es gewohnt, die Führung zu übernehmen. Er möchte analysieren, kontrollieren und verstehen. In diesem Prozess darf er kurz Pause machen. Das Besondere an meiner Arbeit ist, dass wir dein Unterbewusstsein gezielt mit einbeziehen. Denn dort liegen Ressourcen, die du für Veränderung, Motivation, Energie und Umsetzung brauchst. Ressourcen, die über reines Denken nicht zugänglich sind.
Wir arbeiten hier mit Bildern, weil Bilder direkt auf dein Unterbewusstsein wirken. Sie aktivieren innere Erfahrungen, Gefühle und Bedeutungen und genau daraus entsteht echte Bewegung. Ich lade dich ein, dich für diesen Prozess zu öffnen.
Nicht alles muss sofort logisch sein. Es darf wirken. Wann immer dein Verstand sich einmischt, kannst du innerlich sagen:
„Danke Verstand. Ich brauche dich später wieder. Jetzt darfst du kurz in die Ferien.“
Ankommen in deiner Innenwelt
Um dich mit deinem Unterbewusstsein zu verbinden, beginnst du mit einer kurzen Entspannung. Du findest das Audio, das dich dabei unterstützt unten. Alternativ kannst du auch eine Entspannungsmusik wählen, die für dich stimmig ist.
Wichtig: Schau dir die Bilder jetzt noch nicht an.
Nimm dir 1 bis 5 Minuten Zeit:
➳ schliesse die Augen
➳ atme ruhig ein und aus
➳ lass den Alltag für einen Moment los
➳ komm bei dir an
Bevor du die Augen wieder öffnest, stelle dir innerlich eine einzige Frage:
Welches Bild kann mir in meiner jetzigen Situation als Ressource dienen?
Diese Frage begleitet dich in diesem Schritt.
Bildwahl
Nach dem Entspannungsaudio öffnest du die Augen und schau dir die Bilder an. Bleib dabei möglichst in der Entspannung. Es geht nicht darum, das „richtige“ Bild zu finden. Sondern das Bild, das etwas in dir auslöst. Das kann sich ganz unterschiedlich zeigen, zum Beispiel:
➳ ein inneres Aufatmen
➳ ein Lächeln
➳ Wärme im Körper
➳ ein Gefühl von „Ja, das tut mir gut“
➳ oder das schlichte Empfinden: „Dieses Bild will zu mir“
Wenn dein Verstand kommentiert:
„Was willst du denn mit diesem Bild?“
„Das ist doch lächerlich oder unpassend“
Dann schliesse nochmals kurz die Augen, atme ruhig und komm wieder ins Gefühl.
Entspannung ist der Schlüssel für diese Bildwahl.
Du wählst nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Gefühl. Wenn zwei Bilder ein gutes Gefühl auslösen, entscheide dich für das Bild mit der stärkeren inneren Resonanz.
Hinweis:
Die Bilder lassen sich mit der Maus auf der Seite verschieben. Wenn du dein Bild gewählt hast: Mach direkt ein Foto davon.
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Schritt 3:
Der Ideenkorb – frei sammeln, ohne Bewertung
Nun geht es darum, alles zu sammeln, was dein Bild in dir anstösst. Dafür nutzt du den Ideenkorb. Der Ideenkorb ist eine Form des freien Brainstormings. Hier gilt ganz klar: Der Verstand darf in den Ferien bleiben.
Öffne das entsprechende Arbeitsblatt und schreibe alles auf, was dir zu deinem Bild einfällt:
➳ Wörter
➳ Verben
➳ Sprichwörter
➳ Bilder
➳ Gefühle
➳ Eigenschaften
➳ alles, was auftaucht
Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Bewerte nichts. Zensiere nichts.
Wenn du magst, kannst du diesen Schritt erweitern:
➳ Frage Menschen in deinem Umfeld, was ihnen zu diesem Bild einfällt
➳ Lade das Bild bei einer KI hoch und sammle auch diese Impulse
Eine einzige Regel gilt: Alle Assoziationen sollen positiv sein. Nimm dir dafür mindestens fünf Minuten Zeit – gerne auch länger.
Schritt 4:
Deinen Ideenkorb mit der Gefühlsbilanz auswerten
Jetzt geht es darum, deine gesammelten Ideen nicht mit dem Kopf, sondern mit deinem Gefühl auszuwerten.
Dafür nutzen wir die Gefühlsbilanz.
Was ist die Gefühlsbilanz?
Die Gefühlsbilanz ist eine Art innerer Messwert dafür, wie dein Unterbewusstsein auf etwas reagiert. Dein Unterbewusstsein bewertet ständig:
➳ Mag ich.
➳ Mag ich nicht.
Und es tut das nicht mit Worten, sondern über Gefühle und Körperempfindungen.
Wichtig dabei: Es gibt zwei getrennte Gefühlsskalen:
➳ eine positive Skala
➳ eine negative Skala
Positive und negative Gefühle entstehen in unterschiedlichen Gehirnregionen. Deshalb kannst du zu ein und derselben Sache gleichzeitig positive und negative Gefühle haben.
Beide Skalen gehen von 0 bis 100:
➳ 0 bedeutet: neutral, es berührt mich nicht
➳ 100 bedeutet: sehr stark, sehr intensiv
Ein paar Beispiele:
➳ Wenn du an deine Mutter denkst, könntest du z.B.
20 % negativ und 80 % positiv spüren.
➳ Bei der Geburt eines Kindes kann es sogar sein,
100 % positiv und 100 % negativ – weil es überwältigend schön und gleichzeitig extrem herausfordernd war.
➳ Wenn du an einen Apfel denkst, bist du vielleicht neutral.
Oder du spürst etwas Positives, weil du ihn magst.
Oder leicht Negatives, weil du früher immer gezwungen wurdest, Äpfel zu essen.
➳ Zähneputzen?
Vielleicht 0 negativ und 0 positiv – es juckt dich nicht.
Es geht nicht darum, richtig zu liegen. Es geht darum, wahrzunehmen, was in deinem Körper gespeichert ist.
Warum ist das so wichtig? Wir Menschen kennen im Alltag nur zwei grundlegende Reaktionsmuster:
➳ Annäherung: Ich will hin, ich habe Lust, ich gehe auf etwas zu.
➳ Vermeidung: Ich will weg, ich habe keine Energie, ich blockiere.
Sobald dein Unterbewusstsein zu etwas negative Gefühle gespeichert hat, entsteht automatisch Vermeidungsverhalten.Und genau das wollen wir hier nicht. Darum nehmen wir aus dem Ideenkorb nur Wörter, Sätze oder Bilder mit, die:
➳ 0 % negativ
➳ und mindestens 70 % positiv sind
Alles andere sortieren wir aus.
So wertest du deinen Ideenkorb aus
Nimm dir nochmals kurz Zeit, um bei dir anzukommen. Wenn du möchtest, höre dir das Entspannungsaudio nochmals an.
Dann:
➳ stelle dir einen Timer auf 2 Minuten
➳ öffne deine Ideensammlung
➳ gehe die Begriffe zügig und intuitiv durch
Je schneller, desto besser. Denn je langsamer du wirst, desto mehr mischt sich der Verstand ein. Bei jedem Wort oder Satz fragst du dich nicht: „Ist das sinnvoll?“ sondern nur: „Was löst das in mir aus?“ Spüre in deinen Körper.
➳ Weite, Freude, Leichtigkeit, ein innerliches Yes → behalten
➳ Enge, Druck, Schwere, Widerstand → weg damit
Wenn ein Wort auch nur ein leicht unangenehmes Gefühl auslöst, kommt es raus. Wir nehmen nur das mit, wo du innerlich spürst:
„Geil. Dieses Wort mag ich.“
Am Ende kann das sein:
➳ ein einzelnes Wort
➳ mehrere Wörter
➳ ein Satz oder mehrere Sätze
Alles ist richtig, solange es sich klar positiv anfühlt. Diese Wörter sind jetzt positiv im Unterbewusstsein verankert. Sie tragen Energie. Sie machen Annäherung möglich. Und genau aus diesen Worten formst du dein Haltungsziel.

Schritt 5:
Unbewusstes und Bewusstes synchronisieren
Bis hierhin hast du mit deinem Gefühl gearbeitet. Du hast Bilder gewählt, Ideen gesammelt und mit der Gefühlsbilanz jene Worte herausgefiltert, die in deinem Unterbewusstsein klar positiv verankert sind. Jetzt nimmst du dir bewusst Zeit für einen wichtigen Übergang. Hier geht es darum, das, was dein Unterbewusstsein bereits weiss, mit deinem bewussten Erleben zu verbinden. Dieser Schritt ist keine Analyse. Er ist eine achtsame Selbstreflexion. Nimm dir dafür bewusst Zeit und einen ruhigen Moment.
Selbstreflexion – was will sich hier zeigen?
Gehe noch einmal zu deinem Bild und zu den Lieblingsideen, die geblieben sind. Und dann reflektiere – ehrlich und ohne dich zu beeilen – folgende Fragen:
➳ Warum reagieren mein Unterbewusstsein und mein Körper so positiv auf diese Ideen?
➳ Worum geht es in meinem Bild wirklich?
➳ Welche Verbindung hat dieses Bild zu meinem Leben und zu meinem aktuellen Thema?
➳ Was wünscht sich etwas in mir?
➳ Was ist mir im Kern wichtig?
Du musst keine perfekten Antworten finden. Lass Worte, Gedanken, Bilder auftauchen. Manches wird klar sein, anderes noch diffus – beides ist richtig. In diesem Schritt synchronisierst du Unbewusstes und Bewusstes. Du gibst dem, was du fühlst, langsam Sprache.
Dein Wunsch
Nutze nun die Erkenntnisse aus deiner Selbstreflexion. Formuliere – ganz in deinem Tempo – deinen Wunsch. Dabei kannst du dich an folgenden Fragen orientieren:
➳ Wie möchte ich sein?
➳ Was möchte ich in meinem Alltag mehr erleben?
➳ Welches Bedürfnis zeigt sich hinter meinem Thema?
➳ Was möchte in mir Raum bekommen?
Verwende dafür unter anderem auch die Wörter und Ideen aus den vorherigen Schritten. Sie tragen bereits Energie und innere Zustimmung. Dein Wunsch muss noch kein fertiger Satz sein. Er darf wachsen. Er darf sich verändern. Dieser Schritt schafft innere Klarheit. Und genau auf dieser Klarheit bauen wir im nächsten Schritt weiter auf.
Schritt 6:
Dein Haltungsziel formulieren
Was du bis hierher gemacht hast, ist kein linearer Ablauf, sondern ein lebendiger Prozess. Ideen dürfen dazukommen.
Worte dürfen sich verändern. Dein inneres Bild darf wachsen – heute, morgen oder erst später. Nichts daran muss endgültig sein.
Jetzt geht es darum, aus dem, was sich in dir gezeigt hat, ein Haltungsziel zu formulieren. Was ist ein Haltungsziel und warum arbeiten wir damit? Vielleicht kennst du klassische Ziele wie:
„Ich möchte dreimal pro Woche Sport machen.“
Oder:
„Ich will weniger essen.“
Solche Ziele sprechen vor allem deinen Verstand an. Sie sind logisch, messbar und konkret und oft trotzdem schwer umzusetzen.
Ein Haltungsziel funktioniert anders. Ein Haltungsziel beschreibt keine konkrete Handlung, sondern einen inneren Zustand. Es beschreibt, wie du sein möchtest, nicht nur, was du tun willst.
Denn Veränderung geschieht nicht primär durch Disziplin, sondern aus einer inneren Haltung heraus. Wenn sich dein innerer Zustand verändert, verändert sich dein Verhalten oft ganz von selbst. Darum beziehen wir hier bewusst dein Unterbewusstsein mit ein. Dort entstehen Motivation, Energie und Handlungsimpulse.
Ein Haltungsziel …
➳ eine innere Haltung
➳ ist im Präsens formuliert, im Hier und Jetzt
➳ ist in der Ich-Form
➳ ist positiv formuliert
➳ spricht Gefühl, Bild und Körper an – nicht nur den Kopf
Es darf bildlich, poetisch, kreativ oder metaphorisch sein. Je mehr es sich nach dir anfühlt, desto kraftvoller wirkt es.
Nutze dafür:
➳ dein Bild
➳ deine Lieblingsideen aus dem Ideenkorb
➳ deinen Wunsch aus der Selbstreflexion
Beginne spielerisch. Formuliere mehrere Varianten. Kurz oder lang – beides ist richtig. Die Länge ist kein Qualitätskriterium.
Wichtig ist nur eines:
➳ Wenn du dein Haltungsziel liest oder aussprichst – was passiert in dir?
➳ Spürst du Weite?
➳ Energie?
➳ Ein inneres Ja?
Dann bist du auf dem richtigen Weg. Ein paar Hinweise, die dir helfen können
➳ Formuliere dein Ziel im Präsens, nicht in der Zukunft (nicht: Ich werde…, sondern: Ich bin…, Ich lebe…)
➳ Vermeide Modalwörter wie möchte, will, kann
➳ Achte darauf, dass dein Ziel unter deiner eigenen Autonomie steht
➳ Wenn Ambivalenz auftaucht, darfst du mit „und“ arbeiten (z.B. Ich bin frei und sicher)
➳ Du darfst starke Bilder, Metaphern und sinnliche Worte nutzen (z.B. warm, klar, lebendig, weit, ruhig, kraftvoll)
➳ Hilfreiche Einstiege sind zum Beispiel:
Ich erlaube mir…
Ich gönne mir…
Ich geniesse…
Und ganz wichtig:
Dein Haltungsziel darf sich verändern. Der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis.
Beispiele für Haltungsziele
➳ Ich lebe meine Prioritäten.
➳ Ich gehe meinen Weg klar und verbunden.
➳ Ich erlaube mir, ruhig und präsent zu sein.
➳ Ich bin der sprühende Vulkan.
➳ Ich bewege mich sicher und frei in meinem Leben.
Diese Beispiele sind nur Inspiration. Entscheidend ist, was in dir Resonanz auslöst. Dein Haltungsziel ist die innere Basis für alles, was danach kommt. Aus dieser Haltung heraus entstehen neue Entscheidungen, neue Reaktionen und neue Handlungsmöglichkeiten. Alles Weitere entwickeln wir gemeinsam im Initialcoaching – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.
Initial-Coaching
So arbeiten wir zusammen
Das Initialcoaching ist der gemeinsame Startpunkt deiner Monatsbegleitung. Hier bringen wir alles zusammen, was du in der Vorbereitung erarbeitet hast, und übersetzen es in einen klaren, tragfähigen Trainingsrahmen für die kommenden Wochen.
1. Dein Haltungsziel feinjustieren
Zu Beginn schauen wir gemeinsam dein Haltungsziel an. Falls es bereits stimmig ist, stärken wir es. Falls es noch Feinjustierungen braucht, nehmen wir diese gemeinsam vor. Es geht nicht um „perfekt“, sondern um innere Passung. Dein Haltungsziel soll sich für dich weit, kraftvoll und echt anfühlen – denn es bildet die Basis für alles Weitere.
2. Deine persönlichen Ressourcen aktivieren
Im nächsten Schritt erarbeiten wir gemeinsam verschiedene Ressourcen, die dein Haltungsziel im Alltag aktivieren. Ressourcen sind alles, was dich immer wieder in deine gewünschte Haltung bringt – innerlich und äusserlich. Wir wählen sie so, dass sie zu dir, deinem Leben und deinem Alltag passen. Diese Ressourcen bilden das Fundament deines Trainings in den nächsten vier Wochen.
3. Arbeiten mit ABC-Situationen
Anschliessend stelle ich dir das Konzept der ABC-Situationen vor.
Du lernst:
➳ welche Situationen dich im Alltag typischerweise unterstützen
➳ welche herausfordernd, aber gut trainierbar sind
➳ und welche besonders anspruchsvoll sind
Ich erkläre dir, wie du in welcher Situation sinnvoll reagieren kannst, damit du nicht gegen dich arbeitest, sondern mit deinem System. Diese ABC-Situationen begleiten dich durch die gesamte Monatsbegleitung.
4. Training über vier Wochen – klar und geführt
Nach dem Initialcoaching arbeitest du über vier Wochen mit konkreten Aufträgen. Du findest weiter unten für jede Woche eine klare Struktur und deine jeweiligen Aufgaben. Dabei wirst du immer wieder mit:
➳ deinen ABC-Situationen
➳ deinen Ressourcen
➳ und gezielten Wenn-dann-Plänen arbeiten
So wird deine neue Haltung Schritt für Schritt im Alltag verankert.
Aufzeichnung & Begleitmaterial
Das Initialcoaching wird für deine persönliche Nutzung aufgezeichnet. Ich stelle dir die Aufzeichnung anschliessend im Telegram-Chat zur Verfügung.
So kannst du:
➳ Inhalte nochmals in Ruhe anschauen
➳ einzelne Passagen wiederholen
➳ Zusammenhänge vertiefen
Gerade weil viel Inhalt enthalten ist, empfehle ich dir, das Video ein- bis zweimal anzuschauen. Nicht alles muss sofort sitzen – der Prozess entfaltet sich über die Zeit.
Workbook & deine eigene Arbeitsweise
Zusätzlich erhältst du Zugriff auf ein digitales Workbook aus dem Energy Boost Kurs. Wir verwenden daraus gezielt jene Arbeitsblätter, die dich in dieser Monatsbegleitung unterstützen – einige davon kennst du bereits aus der Vorbereitung.
Du kannst:
➳ digital damit arbeiten
➳ die Blätter ausdrucken
➳ oder ergänzend ein eigenes Journal oder Papier nutzen
Wähle die Form, die für dich stimmig ist. Wichtig ist nicht das Format, sondern dass du dir Raum für Reflexion gibst. Diese Monatsbegleitung ist kein Durcharbeiten einer To-do-Liste. Sie ist ein strukturierter, sicher gehaltener Prozess, in dem sich deine innere Haltung stabilisieren darf – damit Veränderung im Alltag möglich wird.
Woche 1
In der ersten Woche geht es nicht darum, alles perfekt umzusetzen. Es geht darum, anzukommen, zu beobachten und erste Erfahrungen mit deiner neuen Haltung zu machen. Du arbeitest auch in dieser Woche mit A-, B- und C-Situationen. Sie helfen dir, deinen Alltag bewusst wahrzunehmen und gezielt zu trainieren – ohne dich zusätzlich zu stressen.
A-Situationen
A-Situationen sind all jene Momente, in denen du bereits in deiner Haltung bist oder ihr sehr nahe kommst.
➳ Erfolge bewusst wahrnehmen
➳ Dokumentieren (im Journal)
➳ Belohnen
Anerkennung wirkt wie eine innere Belohnung. Sie stärkt dein neues inneres Netzwerk und macht es wahrscheinlicher, dass diese Haltung wieder auftaucht. Gerade in Woche 1 liegt hier ein grosser Hebel.
B-Situationen
B-Situationen sind herausfordernd, aber gut trainierbar.
Für diese Woche gilt:
➳ Wähle eine B-Situation (Du darfst dieselbe Situation auch über mehrere Wochen trainieren)
➳ Eine planbare B-Situation analysieren (Arbeitsblatt 19)
➳ Plane für diese B-Situation einen Wenn-dann-Plan (im Jounal)
Wenn X passiert, dann XY
Zum Beispiel:
➳ Wenn ich innere Unruhe spüre, dann atme ich dreimal tief in den Bauch.
➳ Wenn ich mich unter Druck setze, dann richte ich mich körperlich auf und verankere meine Haltung.
Wenn du merkst, dass es noch nicht gelingt, ist das kein Scheitern. Dann geht es darum, möglichst zügig wieder aus der Situation herauszukommen und dich zu regulieren. Auch das ist Training.
C-Situationen
C-Situationen sind ausserordentlich schwierige Situationen.
In Woche 1 gilt hier:
➳ Sammeln und dokumentieren
➳ Kein zusätzlicher Druck
➳ Oft gibt es in den ersten Wochen noch gar keine C-Situationen – das ist völlig in Ordnung
Falls doch eine auftritt, beobachte:
➳ wann und warum bist du aus deiner Haltung gefallen?
➳ konntest du dich wieder regulieren?
➳ was hat dir geholfen?
Mehr braucht es hier noch nicht.
Bitte mach dir keinen zusätzlichen Stress. Du darfst Dinge weglassen. Du darfst reduzieren. Du musst nicht alles in Woche 1 umsetzen. Wenn du unsicher bist, fokussiere dich auf:
-
A-Situationen erkennen und dich dafür anerkennen
-
eine B-Situation auswählen und sanft trainieren
Das reicht vollkommen.
Deine Rückmeldung an mich
Bis Donnerstag schickst du mir bitte eine Rückmeldung via Telegram:
➳ als Sprachnachricht (max. 4 Minuten)
oder
➳ als Textnachricht
Du kannst mir während der Woche jederzeit Fragen in Textform schicken. Meine Rückmeldung erhältst du jeweils freitags oder spätestens samstags als Sprachnachricht.
Inhalt deiner Rückmeldung (Orientierungshilfe)
Du kannst dich an diesen Punkten orientieren:
➳ Wie geht es dir aktuell?
➳ Hat sich etwas an deinem Haltungsziel verändert oder nicht?
➳ Welche drei A-Situationen konntest du wahrnehmen?
➳ Welche B-Situation hast du dir ausgesucht?
➳ Welchen Wenn-dann-Plan hast du formuliert?
➳ Wie ist es dir beim Training ergangen?
➳ Nimmst du dieselbe B-Situation mit in die nächste Woche oder wählst du eine neue?
➳ Gab es C-Situationen?
➳ Wenn ja: konntest du dich wieder regulieren?
➳ Wenn nein: auch das ist eine wichtige Information
Du musst nicht jeden Punkt ausführlich beantworten. Nutze sie als Orientierung, nicht als Pflichtliste.
Woche 2
In der zweiten Woche vertiefst du deine Arbeit mit deiner Haltung. Du beobachtest bewusster, trainierst gezielter und stärkst, was sich bereits zeigt. Auch in dieser Woche arbeitest du mit A-, B- und C-Situationen – ohne Druck, in deinem Tempo.
A-Situationen
Momente, in denen du in deiner Haltung bist oder ihr nahe kommst.
➳ wahrnehmen
➳ kurz dokumentieren
➳ bewusst anerkennen
Anerkennung stärkt dein inneres Netzwerk und stabilisiert deine Haltung.
B-Situationen
Herausfordernd, aber trainierbar.
➳ wähle eine B-Situation (dieselbe oder eine neue)
➳ analysiere sie bei Bedarf
➳ formuliere oder verfeinere deinen Wenn-dann-Plan
Training darf unperfekt sein. Wichtig ist, dass du dich nach der Situation wieder regulierst – auch das zählt.
C-Situationen
Besonders anspruchsvolle Situationen.
➳ sammeln und festhalten
➳ kein zusätzlicher Druck
Falls eine auftritt, beobachte kurz:
➳ was dich aus der Haltung gebracht hat
➳ ob und wie du zurückgefunden hast
Mehr braucht es nicht. Wichtig für diese Woche Du musst nicht alles machen. Reduziere, wenn nötig.
Fokussiere dich auf:
➳ A-Situationen wahrnehmen
➳ eine B-Situation trainieren
Das genügt.
Rückmeldung wie in der ersten Woche bis Donnerstag via Telegram.
Woche 3
In der dritten Woche vertiefst du deine Arbeit mit deiner Haltung noch weiter. Du beobachtest bewusster, trainierst gezielter und stärkst, was sich bereits zeigt. Auch in dieser Woche arbeitest du mit A-, B- und C-Situationen – ohne Druck, in deinem Tempo.
A-Situationen
Momente, in denen du in deiner Haltung bist oder ihr nahe kommst.
➳ wahrnehmen
➳ kurz dokumentieren
➳ bewusst anerkennen
B-Situationen
Herausfordernd, aber trainierbar.
➳ wähle eine B-Situation (dieselbe oder eine neue)
➳ analysiere sie bei Bedarf
➳ formuliere oder verfeinere deinen Wenn-dann-Plan
C-Situationen
Besonders anspruchsvolle Situationen.
➳ sammeln und festhalten
➳ kein zusätzlicher Druck
Falls eine auftritt, beobachte kurz:
➳ was dich aus der Haltung gebracht hat
➳ ob und wie du zurückgefunden hast
Fokussiere dich auf:
➳ A-Situationen wahrnehmen
➳ eine B-Situation trainieren
Das genügt.
Rückmeldung wie in der ersten Woche bis Donnerstag via Telegram.
Woche 4
Du hast dich einen ganzen Monat lang bewusst mit dir, deiner inneren Haltung und deinem Alltag auseinandergesetzt. Das ist alles andere als selbstverständlich. Du hast Zeit, Energie und Aufmerksamkeit investiert. Du bist drangeblieben – auch wenn es komplex, herausfordernd oder ungewohnt war. Das braucht Mut. Und genau diesen Mut hast du gezeigt.
In der vierten Woche vertiefst du deine Arbeit mit deiner Haltung so, dass du dieses Training selber weiterführen kannst. Du beobachtest bewusster, trainierst gezielter und stärkst, was sich bereits zeigt. Auch in dieser Woche arbeitest du mit A-, B- und C-Situationen – ohne Druck, in deinem Tempo.
A-Situationen
Momente, in denen du in deiner Haltung bist oder ihr nahe kommst.
➳ wahrnehmen
➳ kurz dokumentieren
➳ bewusst anerkennen
B-Situationen
Herausfordernd, aber trainierbar.
➳ wähle eine B-Situation (dieselbe oder eine neue)
➳ analysiere sie bei Bedarf
➳ formuliere oder verfeinere deinen Wenn-dann-Plan
C-Situationen
Besonders anspruchsvolle Situationen.
➳ sammeln und festhalten
➳ kein zusätzlicher Druck
Falls eine auftritt, beobachte kurz:
➳ was dich aus der Haltung gebracht hat
➳ ob und wie du zurückgefunden hast
Rückmeldung wie in der ersten Woche bis Donnerstag via Telegram.
Transfer in den Alltag
Bleib weiterhin aufmerksam im Alltag:
➳ Erkenne bewusst, wenn du in deiner Haltung bist – das stärkt sie.
➳ Wenn eine herausfordernde Situation auftaucht, formuliere spontan einen Wenn-dann-Plan und halte ihn fest.
➳ Wenn dich etwas unerwartet aus deiner Haltung wirft, frage dich ruhig:
➳ Was war mit mir los?
➳ Was waren die Umstände?
➳ Was hat hier eine Rolle gespielt?
Bei C-Situationen geht es jetzt besonders darum, Muster zu erkennen. Vielleicht merkst du:
➳ es passiert immer bei derselben Person
➳ immer bei Schlafmangel
➳ immer in bestimmten Phasen
➳ oder unter bestimmten körperlichen Bedingungen
Sobald du ein Muster erkennst, wird aus einer C-Situation eine B-Situation. Und B-Situationen werden mit Training irgendwann zu A-Situationen – zu einer neuen Gewohnheit. So entsteht nachhaltige Veränderung.


















